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Technogroup, Aero Pump und Weinstadtjournal unterstützen mit Gutschein-Aktion Geschäfte der Region

Die Hochheimer Unternehmen Technogroup und Aero Pump zeigen in der momentan für viele kleine Unternehmen schwierigen Zeit Solidarität. Gemeinsam mit dem Weinstadtjournal haben sie eine Gutschein-Aktion gestartet, um regionalen Geschäften, Lokalen und Winzern zusätzliche Einnahmen zu verschaffen. Sie erwerben so genannte Hochheimer Unternehmens-Gutscheine – kurz HUG. Diese gelten in allen teilnehmenden Unternehmen, die auf der Plattform Lieblingsort.help aufgelistet sind. Die Abkürzung HUG ist bewusst gewählt. Hug heißt im Englischen umarmen, beschützen.

„Gerade jetzt kommt es darauf an, dass wir den regionalen Einzelhandel und die Betriebe vor Ort unterstützen!“, betont Alexandra Paasch, Geschäftsführerin der Aero Pump GmbH, „so können wir einen Dank an unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit dem Signal für unsere schöne Stadt und den Main-Taunus-Kreis verbinden.“

„In schwierigen Zeiten gilt es zusammenzustehen“, erklärt Klaus Stöckert, CEO der Technogroup IT-Service GmbH, die die Gutscheinaktion initiiert hat. „Wir wollen unseren Beitrag leisten, damit Hochheim und andere Städte der Region, in der wir seit 30 Jahren als Unternehmen verankert sind, weiterhin von einem aktiven kulturellen Leben und attraktiven Innenstädten geprägt sind.“

„Wir waren von Anfang an begeistert, sogar gerührt von der Idee, dass die ‚Großen den Kleinen‘ helfen wollen.“, meint Alexander Hartmann vom Weinstadtjournal, „uns war sofort klar, das wird ein positives Zeichen setzen, das ist ein Bekenntnis für den Zusammenhalt und es ist einfach schön, dass es sowas gibt.“

Die Idee ist so ansteckend, dass auch die Hochheimer W.B. Druckerei sofort dabei war und die Gutscheine kostenfrei druckt. Die Taunus-Sparkasse konnte auch schnell gewonnen werden und stellt zur Abwicklung der Gutscheinbeträge ein gebührenfreies Konto zur Verfügung.

Wer sich an dieser Initiative beteiligen möchte, kann HUG‘s direkt beim Weinstadtjournal oder auf der Seite https://lieblingsort.help bestellen. Die Aktion soll schnell finanzielle Hilfe bringen, dafür müssen sich die Besitzer der HUG’s bis zum 1. Oktober 2020 für einem Lieblingsort entscheiden, und den HUG online, per E-Mail oder telefonisch aktivieren, damit der Betrag schnell dem Lieblingsort zufließen kann. Der Gutscheinbesitzer hat dann aber drei Jahre Zeit bis er den Gegenwert bei seinem Lieblingsort einlöst.

Der Betrag von allen Gutscheinen, die bis zum 1. Oktober 2020 nicht bei einem Lieblingsort aktiviert wurden, wird dann an die gemeinnützige Bürgerstiftung Hochheim gespendet.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Alexander Hartmann: info@lieblingsort.help
Tel.: +49 (0) 1520 4311568

Foto Technogroup IT Service GmbH:
v.l. Alexander Hartmann, Weinstadtjournal, Alexandra Paasch, kfm. Geschäftsleitung, Aero Pump GmbH, Klaus Stöckert, Chief Executive Officer, Technogroup IT-Service GmbH

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Gutscheinplattform nimmt Fahrt auf

#lieblingsortMTK.help
Die Gutscheinplattform lieblingsortMTK.help soll Gastronomen, Winzern, Hotellerie und anderen kleinen Unternehmen im Main-Taunus-Kreis durch die Coronakrise helfen. Große Resonanz bei Gästen und Kunden.

Nach nur 14 Tagen haben sich bereits 26 kleine Unternehmen, darunter viele Gastronomiebetriebe und Winzer, aber auch Friseure und Pensionen des Main-Taunus- Kreises, auf lieblingsortMTK.help registrieren lassen. Rund 2.500 Mal wurde die Seite seit der Freischaltung am 23. März bereits von Stammgästen und -kunden aufgerufen und Gutscheine in einem Gesamtwert von mehreren tausend Euro ausgegeben.

„Wir sind einfach begeistert von so viel spontaner Hilfe und Solidarität,“ so Peter Flick vom Weingut Peter Flick in Hochheim und Initiator des Projekts nach dem Vorbild von helfen.berlin und wiesbaden.help.

Der anhaltende Stillstand in Deutschland aufgrund von Corona trifft besonders auch die kleinen Unternehmen. Das Gutscheinsystem über die Internet-Plattform lieblingsortMTK.help hat das Ziel, genau diese Unternehmen zu unterstützen.

Gäste und Kunden haben die Möglichkeit, online einen selbst gewählten Betrag an ihren persönlichen Lieblingsort zu senden und erhalten dafür ein Gutscheinäquivalent. „Diese Gutscheine können dann an diesem Lieblingsort eingelöst werden, wenn alles überstanden ist,“ erklärt Flick weiter. Dass dieses Selbsthilfeprojekt dringend gebraucht wird und gut ankommt, zeigen auch die vielen Schreiben betroffener Firmen.

„Ich habe es hier auch mit Hilferufen zu tun und echter Verzweiflung von Leuten, die nicht wissen wie ihr Unternehmen weiterleben soll“, erklärt Alexander Hartmann, Journalist und Chefredakteur des Online- Magazins Weinstadt-Journal, der die Seite federführend aufgesetzt hat. „Aber wir erhalten auch viel positives Feedback und Dank“, so Hartmann weiter.

“Den Inhabern tut diese Solidarität einfach auch seelisch gut. Die Menschen fühlen sich nicht mehr ganz so allein mit dieser Situation“, ergänzt Evelyn Schmidt-Breckheimer von der Pension Tor zum Rheingau in Wicker, die bei dem Projekt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit übernommen hat.

Zeitgleich die gleiche Idee zu einer Gutscheinplattform hatte auch die Hochheimer Konditorin Heike Weimer, Inhaberin der Konditorei Maalula. „Es ergibt aber keinen Sinn parallel zwei Gutscheinplattformen in der Gegend aufzubauen und sich so gegenseitig Konkurrenz zu machen“, erklärt Heike Weimer.

Da das Projektteam von lieblingsortMTK.help sich schon die Unterstützung von Landrat Michael Cyriax und den Bürgermeistern von Flörsheim, Hochheim und Hattersheim eingeholt hatte, entschied die Macherin vom Maalula: „Dann unterstützen wir Euch und können uns ganz auf den Aufbau unseres Lieferservice – auch mit leckeren herzhaften Gerichten – konzentrieren.“

Heute ist das Maalula-Team bei Aufbau und Gestaltung der Gutscheinseite lieblingsortMTK.help Teil der Initiative und ein gutes Beispiel dafür wie auch auf geschäftlicher Ebene Gemeinschaftssinn in Zeiten von Corona im MTK gelebt wird.

LieblingsortMTK.help ist eine Selbsthilfeplattform der teilnehmenden Betriebe. Die Unterstützung geht zu 100% direkt an die jeweiligen Unternehmen.

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Hattersheim hat Herz – Unterstützung für unsere Unternehmen

(sha) 7. März 2020. Es braucht in diesen ereignisreichen und einschneidenden Tagen mehr denn je gute Netzwerke von engagierten Menschen und aktiven Gewerbetreibenden. Denn gerade jetzt, wo viele Geschäfte, Dienstleister*innen, Cafés, Kneipen und Restaurants geschlossen sind, erreichen die Stadtverwaltung regelmäßig Fragen wie z.B.: „Wer liefert was?“ oder „Wo bekomme ich das Produkt xy her?“ oder „Wie kann ich meinem Lieblingsrestaurant helfen?“. Unter dem Motto „Hattersheim hat Herz“ hat städtische Wirtschaftsförderung hierzu zwei Vorschläge vorbereitet, über die die Hattersheimer Unternehmen in diesen Tagen per Mail informiert wurden.

So gibt es seit kurzem die neue Internetplattform einer privaten Initiative im Main-Taunus-Kreis, www.lieblingsort.help, die Betriebe und Kunden zusammenbringt. Auf der einen Seite bieten Unternehmen Gutscheine an, auf der anderen Seite können Konsumenten Gutscheine z. B. für Geschäfte, Gaststätten, Cafés und Dienstleistungsbetriebe kaufen. Die Gutscheine der Lieblingsläden sind bequem, schnell und unkompliziert erhältlich. Für die teilnehmenden Unternehmen bedeutet das: Es gibt für jeden verkauften Gutschein sofort Geld, welches jetzt, während der Schließungen, dringend benötigt wird – denn die Rechnungen für Miete, Personal, Gas, Wasser, Strom etc. laufen weiter. Sobald sich die Lage normalisiert und das „alltägliche“ öffentliche Leben wieder stattfindet, können die Gutscheine eingelöst werden! Hattersheimer Unternehmen können diesen Service kostenfrei nutzen.

Darüber hinaus bietet die Wirtschaftsförderung noch eine weitere Hilfestellung für die Betriebe in der Mainstadt an. Unternehmen, die nach Hause liefern, ihre Produkte verschicken und/oder Leistungen zur Abholung anbieten bzw. sich auch an der Gutscheinaktion zur Unterstützung ihres Betriebs beteiligen wollen, können das per Mail versandte Kontaktformular ausfüllen und an die städtische Wirtschaftsförderung zurückzusenden. Es steht ab sofort aber auch auf der Website der Stadt Hattersheim am Main, www.hattersheim.de, zum Download bereit.

Gastronomie, Einzelhandel, Dienstleister*innen – viele Unternehmen sind wirtschaftlich von den Verordnungen und ergriffenen Maßnahmen bedroht, die sinnvollerweise rund um die Corona-Pandemie beschlossen wurden. „Wenn wir alle unsere Handlungsspielräume maximal nutzen, beispielgebend unser aktuelles Einkaufsverhalten im Sinne der lokalen Gewerbetreibenden anpassen, können wir der aktuellen Corona-Pandemie und ihren Auswirkungen auf Gastronomie, Handel und Dienstleister*innen gemeinsam etwas entgegensetzen“, ist sich Wirtschaftsförderer Alexander Schwarz sicher. Hattersheim hat Herz!

Bürgermeister Klaus Schindling ist es wichtig, die heimische Wirtschaft so gut es geht, mit unbürokratischen Hilfen zu unterstützen. Er erläutert: „Diese Angebote verbinden wir mit dem Ziel, Transparenz für diese Art der Dienstleistungen für unsere Bevölkerung zu schaffen, auf deren Einkaufsverhalten einzuwirken und dadurch die ortsansässigen Unternehmen zu unterstützen. Weiterhin sehen wir uns auch in der Pflicht, eine Möglichkeit für Risikogruppen in unserer Bevölkerung zu schaffen, sich mit Produkten des täglichen Bedarfs und darüber hinaus versorgen zu können, ohne selbst einkaufen gehen zu müssen.“

„Viele Geschäfte, Dienstleister*innen, Cafés, Kneipen und Restaurants bedroht die Corona-Krise existenziell. Die ortsansässigen Geschäfte stehen aber für das, was unsere Stadt ausmacht: Eine Lebens- und liebenswerte, offene und vielfältige Stadt, in der es sich gut leben lässt. Wir wollen, dass das so bleibt!“, so Bürgermeister Klaus Schindling abschließend.

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Wie Gäste Ihren Lieblingsorten durch die Krise helfen

In Zeiten von Corona sind Restaurants und Kneipen massiv in ihrer Existenz bedroht. Eine gemeinnützige private Initiative aus Hochheim am Main will mit ihrer Plattform lieblingsort.help der drohenden Pleitewelle entgegenwirken – und jeder kann ab sofort mithelfen.

In Zeiten von Corona ist nichts mehr so wie es war. Die Restaurants und Kneipen, die Eiscafés, die Straußwirtschaften und Weinprobierstände. Alles für eine unabsehbare Zeit geschlossen. Für viele Gastronomen, Hoteliers und kleine Unternehmen bedeutet das vielerorts das baldige Aus. Die so attraktive, kunterbunte Vielfalt von Weingütern, Weinständen, Höfen, Gaststätten, Restaurants, Kneipen, Cafés, Bistros, kleinen Hotels und Pensionen im Main-Taunus-Kreis dürfte in der Zeit nach Corona deutlich an Farben eingebüßt haben.

Inspiriert von entsprechenden Projekten u. a. in Berlin und Wiesbaden hat sich jetzt in Hochheim am Main eine private Initiative formiert, die gezielt Inhaber geführten Unternehmen helfen will.

„Wir wollen mit unserer Plattform lieblingsort.help Unternehmen unterstützen, deren Existenz aufgrund der Corona-Krise bedroht ist,“ so der Initiator Peter Flick vom Weingut Peter Flick in Hochheim. „Stammgäste können Gutscheine kaufen, die ihren Lieblingsorten jetzt kurzfristig Liquidität verschaffen und die dann später eingelöst werden können. Wer sowieso einmal wöchentlich in einem bestimmten Lokal zum Beispiel 20 oder 30 Euro ausgibt, der kann dieses Budget dem Restaurant nun schon vorzeitig zur Verfügung stellen, damit es die Krise überlebt,“ erklärt Peter Flick die Idee.

Das Medium hierfür bietet die Internetplattform lieblingsort.help, die innerhalb einer Woche unter Hochdruck aufgesetzt wurde. Federführend hierbei der Journalist und Chefredakteur des Online-Magazins Weinstadt-Journal, Alexander Hartmann. „Das Prinzip ist denkbar einfach,“ so Webdesigner Hartmann, „man kauft online einen Gutschein für einen Lieblingsort, bezahlt einen Betrag seiner Wahl über das Bezahlsystem PayPal direkt an seinen Lieblingsort und erhält von dort dann den entsprechenden Gutschein.“

Wir arbeiten komplett ehrenamtlich,“ so Evelyn Schmidt-Breckheimer, Inhaberin der Pension und Hofcafé Tor zum Rheingau in Wicker, die das Projektteam ergänzt. „Der Gutschein-Betrag kommt dem betreffenden Betrieb zu 100 Prozent zu Gute.“

Die Initiative lieblingsort.help stößt bereits auf breites Interesse. Viele Betriebe haben sich schon auf der Plattform angemeldet und können das auch weiterhin tun. Und auch auf kommunaler und Landesebene findet dieses Projekt große Unterstützung. Die Bürgermeister von Flörsheim am Main, Dr. Bernd Blisch, und Hochheim am Main, Dirk Westedt, sowie der Landrat des Main-Taunus-Kreises Michael Cyriax haben bereits Ihre tatkräftige Unterstützung für diese Initiative zugesagt.

Lieblingsort.help ist eine Selbsthilfeseite der teilnehmenden Gastronomie-Betriebe. Die Unterstützung geht zu 100% direkt an die jeweiligen Unternehmen.

24. März 2020

Presseinformation
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